SIRUI AM-324 Kohlefaser-Kamerastativ & Reisestativ (4 Sektionen) – belastbar bis 19 kg, ohne Mittelsäule
Produktbeschreibung
Das solltest du wissen
Das SIRUI AM-324 ist ein dreibeiniges Kamerastativ aus Kohlefaser, das sich vor allem an alle richtet, die unterwegs flexibel arbeiten wollen – mit ordentlicher Tragfähigkeit und einer Konstruktion ohne Mittelsäule. Auf dem Papier geht es dabei um ein Reisestativ, das nicht nur leicht sein soll, sondern auch schwerere Ausrüstung tragen kann: bis zu 19 kg maximale Belastbarkeit werden angegeben. Gleichzeitig bietet es eine große Spannbreite bei der Höhe und mehrere Einstellungen für den Beinwinkel.
Ein Punkt, der in der Praxis oft unterschätzt wird: Ein Stativ ohne Mittelsäule kann bei sehr niedrigen Perspektiven oder bei Makroaufnahmen Vorteile bringen. Dafür muss man je nach Setup mit dem eigenen Aufbau und der gewünschten Bildhöhe etwas bewusster planen.
Überblick: Für welche Einsatzzwecke es gedacht ist

Das AM-324 ist als professionelles Kamerastativ mit Reisestativ-Fokus beschrieben. Es gibt insgesamt 4 Abschnitte (4-teilige Ausführung) und zwei Gewinde-Optionen am Stativ: 1/4" und 3/8" sowie entsprechende Befestigungsmöglichkeiten über 1/4"-20 und 3/8"-16 Gewindelöcher. Damit kannst du übliches Kamera- und Zubehör-Equipment anbringen, solange die Aufnahme über diese Standards passt.
Durch die Bauweise ohne Mittelsäule bleibt das Stativ im Transport und beim Aufbau insgesamt „geradliniger“: Es spart Lagerplatz und kann für sehr niedrige Einstellungen interessant sein. Wenn du also öfter am Boden arbeitest (z. B. bodennahe Perspektiven) oder bewusst mit niedrigen Bildwinkeln fotografierst/filmst, ist das ein Ansatz, der auf den ersten Blick sinnvoll wirkt.
Was in der Bedienung auffällt
Beim AM-324 ist die Handhabung deutlich auf schnelles Einstellen ausgelegt. Dafür nennt der Hersteller eine „Leg Lock“-Variante mit Blue Metall Twist Locks sowie eingebettete Anti-Rutsch-Gummi-Pads. Außerdem wird beschrieben, dass 2 Rohre mit Kieselgel-Hülsen umwickelt sind und die Einstellung „nur eine halbe Umdrehung“ zum Setup benötigt.



Das klingt nach einem System, das dich weniger Zeit mit Festdrehen und Nachjustieren kostet. Ob es sich für dich genauso „smooth“ anfühlt, hängt aber auch von deiner Routine ab – wer gern sehr fein justiert oder häufig zwischen unterschiedlichen Arbeitshöhen wechselt, wird das eher zu schätzen wissen.
Zusätzlich gibt es halbautomatische Flip Locks, die drei Beinwinkeloptionen bieten: 22°, 55° und 85°. Wenn du also mal flacher stellen musst oder für Bodensituationen mehr Spreizung brauchst, hast du diese Stufen im Hinterkopf.
Technische Daten, die für die Kaufentscheidung zählen
Beim AM-324 sind die wichtigsten Zahlen recht klar:

- Material: Kohlefaser
- Abschnitte: 4
- Rohrdurchmesser: 22 mm bis 32 mm (1,3"/22 mm – 1,9"/32 mm)
- Min. Höhe: 80 mm
- Max. Höhe: 145 cm
- Eingezogene Höhe: 520 mm
- Gewicht: 1,4 kg
- Max. Last: 19 kg
Was davon besonders relevant ist: Die Kombination aus maximaler Last (bis 19 kg) und dem angegebenen Gewicht (1,4 kg) wirkt auf den ersten Blick nach einem sorgfältig ausgelegten Stativ für unterwegs. Gleichzeitig ist die Min.-Höhe mit 80 mm ziemlich niedrig – das passt zur „ohne Mittelsäule“-Philosophie und kann bei speziellen Aufnahmepositionen helfen.
Für wen es passt – und für wen nicht
Das AM-324 ist eine gute Wahl, wenn du ein Reisestativ suchst, das nicht nur als „Leichtgewicht für den Urlaub“ gedacht ist, sondern eine hohe Tragfähigkeit unterstützen soll. Sinnvoll ist es auch dann, wenn du häufig zwischen verschiedenen Höhen und Beinwinkeln arbeitest und Wert auf ein System legst, das sich zügig verriegeln lässt.



Eher nicht die beste Wahl, wenn du ein Stativ erwartest, das „in jeder Situation“ automatisch perfekt wirkt: Ohne Mittelsäule kann die Arbeitsposition zwar flexibel für sehr niedrige Setups sein, aber die endgültige Bildhöhe und Perspektive hängt stark von der Kombination aus Kamera, Kopf und deinem individuellen Aufbau ab.
Praxis-Tipp: So kannst du es im Alltag nutzen
Ein typisches Szenario wäre eine bodennahe Aufnahme: Du stellst die Beine auf eine passende Spreizung (mit den drei Beinwinkeloptionen), lässt die Höhe bis nahe an die Min.-Höhe herunter und profitierst davon, dass keine Mittelsäule im Weg ist. So bekommst du leichter einen freien Blick nach unten – genau dort, wo Mittelsäulen bei tiefen Positionen oft stören.
Wenn du danach schnell in eine „normale“ Standhöhe wechseln willst, hilft der Aufbau mit Twist Locks und dem beschriebenen kurzen Einstellweg. Für Reisen oder Drehs mit wechselnden Motiven ist genau diese Art von „zwischen zwei Setups wechseln“ der Punkt, an dem Stative ihren Nutzen zeigen.

Kaufentscheidung: Lohnt es sich?
Das SIRUI AM-324 wirkt dann besonders sinnvoll, wenn du ein kohlefaser-basiertes Reisestativ mit klaren Eckdaten suchst: 4 Sektionen, Min.-Höhe ab 80 mm, Max.-Höhe bis 145 cm, ohne Mittelsäule und mit einer angegebenen Tragfähigkeit bis 19 kg. Für Anwender, die professionell arbeiten oder zumindest professionell ausgerüstet sind (mit Kamera- und Zubehör-Setups, die über 1/4" und 3/8"-Standards verbunden werden), passt das Konzept insgesamt gut zusammen.
Kauf es eher dann, wenn du häufig mit niedrigen Perspektiven arbeitest oder unterwegs möglichst schnell zwischen Bildhöhen und Beinwinkeln wechselst. Lass es eher, wenn du in erster Linie ein sehr „einfaches“ Einsteiger-Reisestativ erwartest, bei dem du besonders selten zwischen Konfigurationen wechselst – denn dann sind die gebotenen Einstelloptionen zwar vorhanden, aber nicht zwingend der Hauptgewinn.
Mini-FAQ



Welche Höhe erreicht das SIRUI AM-324?
Laut den Angaben liegt die minimale Höhe bei 80 mm und die maximale Höhe bei 145 cm. Eingezogen ist es 520 mm.
Wie viel hält das Stativ laut Hersteller aus?
Die maximale Belastbarkeit wird mit 19 kg angegeben.
Hat das Stativ eine Mittelsäule?
Nein. Das Design ist ohne Mittelsäule ausgeführt, was bei sehr niedrigen bzw. bodennahen Aufnahmen helfen kann.
Welche Gewindeanschlüsse sind vorhanden?
Das Stativ wird mit 1/4"- und 3/8"-Anpassungsgewinden sowie 1/4"-20 & 3/8"-16 Gewindelöchern beschrieben.
Welche Beinwinkel sind möglich?
Es werden drei Beinwinkeloptionen genannt: 22°, 55° und 85°.
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