NEEWER MS150C RGBWW LED Videoleuchte (150 W) mit 2,4G- und App-Steuerung, Bowens-Mount & 2700–6500K
Produktbeschreibung
Das solltest du wissen
Die NEEWER MS150C ist eine kompakte LED-Videoleuchte für alle, die im Dreh schnelle Lichtanpassungen brauchen – und zwar ohne ständig am Gerät selbst herumzudrehen. Auf dem Papier kombiniert sie RGBWW-Lichtmischung (also Warm-/Kaltweiß plus RGB-Farben), einen weiten Farbtemperaturbereich von 2700K bis 6500K und eine flimmerfreie Beleuchtung dank 1/2000s. Dazu kommt die Steuerung per 2,4G-Funksystem sowie über die Infinity-App (inkl. OTA-Firmware-Updates laut Herstellerangabe).
Mit 150 W Leistung und einer Beleuchtungsstärke von 18.000 Lux/1 m bei 4400K positioniert sich die Leuchte eher als solides Arbeitslicht für Content-Erstellung, Heimstudio, Live-Streaming oder Outdoor-Setups – nicht als Spielzeug, sondern als Kamera-geeignete Lichtquelle, die man auch unterwegs mitnehmen kann. Trotzdem gilt: Wenn du maximale Flexibilität für großflächige Setups erwartest, hängt vieles davon ab, welche Lichtmodifikatoren du wirklich einsetzt und wie du die Leuchte in deinem Setup platzierst.
Highlights
Die MS150C deckt mehrere Szenarien ab, weil sie unterschiedliche Einstellwege bietet: klassische Bedienelemente am Gerät, App-Steuerung und Funksteuerung. Gerade bei mehreren Leuchten ist das praktisch, weil sich Geräte per Kanal gruppieren lassen.

Außerdem ist die Leuchte für Farbwiedergabe-Ansprüche ausgelegt: Mit CRI97+ und TLCI98+ zielt sie auf eine hohe Farbtreue, die in der Videoproduktion wichtig ist, wenn Hauttöne und Textilfarben nicht „komisch“ aussehen sollen. Dazu kommt eine lineare PWM-Dimmung mit einer minimalen Helligkeitsbegrenzung von 1% (laut Beschreibung „wirklich bei 1%“). Das kann helfen, wenn du nicht sofort bei der kleinsten Leistungsstufe „zu hell“ starten willst.
Und ja, sie ist klein genug, um sie regelmäßig mitzunehmen. Das Gehäuse aus Aluminiumlegierung wiegt laut Angaben etwa 1.041 g und hat kompakte Abmessungen. Der 180°-Kippgriff erleichtert das Ausrichten – gerade bei spontanen Außenaufnahmen oder wenn das Licht „auf Zuruf“ sitzen muss.
Was die Technik im Alltag wirklich bedeutet
Die Kombination aus 2700K–6500K plus RGBWW ist der Kern: Du kannst über CCT (Farbtemperatur) arbeiten oder über Farbmischung gezielt Akzente setzen. Wenn du eher „cleanes“ Weiß brauchst (Interview, Produkt, Talk-Format), ist der CCT-Bereich der direkte Weg. Wenn du Stimmung erzeugen willst (z. B. farbliche Hintergründe oder kreative Looks), kommst du über RGBCW und den Regler für Rot/Grün/Blau sowie Warm-/Kaltweiß schneller zu Ergebnissen.
Zur Film-Kompatibilität: Die Angabe „1/2000s flimmerfreie Beleuchtung“ ist für Videoleuchten ein wichtiges Kaufargument, weil Flimmern je nach Kameraeinstellungen sonst ins Bild geraten kann. Ebenso relevant ist die PWM-Dimmung: Eine „lineare PWM Dimme“ und die genannte minimale Helligkeitsbegrenzung geben dir mehr Spielraum für kontrollierte Übergänge.



Ein praktisches Mini-Beispiel: Stell dir ein Interview im Heimstudio vor. Du startest mit einer passenden Farbtemperatur (z. B. im Bereich 4000–5000K für neutralere Ausleuchtung), dimmst auf eine realistische Grundhelligkeit und nutzt dann ggf. Farbakzente über die RGBCW-Option, ohne das Licht komplett neu ausrichten oder umbauen zu müssen. Für Außenaufnahmen kannst du den Kippgriff nutzen, um die Neigung schnell zu korrigieren, während du das Licht über Bowens-Mount mit einem passenden Modifikator kombinierst.
Steuerung: 2,4G, App und was du bei der Praxis beachten solltest
Bei der MS150C setzt NEEWER auf drei Steuermodi: physische Knöpfe am Gerät, App-Steuerung über die Infinity-App und ein 2,4G-System. Laut Beschreibung bietet die App Steuerung „in Hunderte“ von Studio-Lichtern über Infinity-Technologie und ermöglicht OTA-Firmware-Updates. Das ist vor allem dann interessant, wenn du mehrere Sessions planst und nicht jedes Mal an der Hardware herumfummeln willst.
Das 2,4G-System funktioniert über Kanäle (00–99) und soll Gruppierung ermöglichen. Wenn mehrere Leuchten auf demselben Kanal stehen, kann die Einstellung einer Leuchte andere automatisch mitändern. Das ist bequem, kann aber auch unerwünscht sein, wenn du unabhängig arbeiten möchtest. Wenn du also in einem Setup mehrere Lichtquellen trennst (z. B. Key separat von Hintergrund), lohnt es sich, vor dem Dreh die Kanalplanung sauber zu machen.
Matiz/Limitierung, die man im Blick behalten sollte: Die Beschreibung erwähnt mehrere Stromoptionen und dass die Ausgangsleistung bei Verwendung eines V Mount Akkus auf 95 W gesenkt wird. Außerdem können Batterien während des Betriebs nicht aufgeladen werden. Heißt: Wenn du Mobilität mit Akku willst, plane deine Energieversorgung entsprechend.

Lichtmodi und Farbkonzepte
Die Leuchte bringt laut Angaben mehrere Modi mit:
- Ein CCT-Bereich von 2700K bis 6500K inklusive GM-Farbkorrektur (-50/+50).
- Ein HSI-Ansatz mit 360° Farbtonwinkel und 0–100% Sättigung.
- RGBCW für individuelle Einstellungen über Rot/Grün/Blau sowie Warm-/Kaltweiß.
- FX mit 17 speziellen Szenen.
- SOURCE für Farbaufnahme sowie GEL für 40 Farbgel-Voreinstellungen.
Das ist eine Menge an „Eingängen“, die sich im Alltag unterschiedlich anfühlen können. Wenn du schnell reproduzierbare Werte brauchst, arbeitet CCT oft am unkompliziertesten. Wenn du kreative Looks suchst, sind HSI, RGBCW und FX hilfreiche Abkürzungen. Der SOURCE-/GEL-Teil kann besonders dann interessant sein, wenn du Look-Vorgaben hast und nicht jedes Mal alles manuell nachbauen willst.
Technische Details, die bei Kaufentscheidungen zählen



Bei der Einordnung helfen ein paar Eckdaten, die hier tatsächlich genannt sind:
- Leistung: 150 W
- Beleuchtungsstärke: 18.000 Lux/1 m bei 4400K (mit Reflektor)
- Farbtemperatur: 2700K bis 6500K (zweifarbige Beleuchtung)
- Farbwiedergabe: CRI97+ / TLCI98+ (laut Herstellerangaben)
- Flimmerarmut: 1/2000s (flimmerfreie Beleuchtung)
- Dimmung: PWM, minimale Helligkeitsbegrenzung von 1%
- Effekte/Modi: 17 Effekte, insgesamt 6 Lichtmodi (inkl. CCT, HSI, RGBCW, FX, SOURCE, GEL)
- Montage: Bowens-Montageadapter für Lichtmodifikatoren (laut Beschreibung im Lieferumfang)
Für wen es sinnvoll ist – und für wen eher nicht
Für dich geeignet, wenn du eine kompakte Videoleuchte suchst, die bei Farbtemperatur und Farbmischung flexibel bleibt und gleichzeitig flimmerarme Ergebnisse liefern soll. Sinnvoll ist sie auch, wenn du Funk- und App-Steuerung willst, etwa um mehrere Lichter im Kanal-Verbund zu regeln, statt jedes Gerät einzeln anzupassen.
Eher nicht passend, wenn du sehr große Setups oder maximale Lichtfläche planst und dafür eher auf leistungsstärkere bzw. stärker dimensionierte Systemlösungen setzt. Außerdem kann die große Vielfalt an Modi in der Praxis etwas „learning by doing“ bedeuten: Wenn du hauptsächlich nur eine stabile, immer gleiche Weißlicht-Einstellung brauchst, wirkt der Funktionsumfang möglicherweise überdimensioniert.

Kaufentscheidung
Wenn du eine videotaugliche RGBWW-Leuchte mit nachvollziehbaren Farbdaten (CRI97+/TLCI98+), einem breiten CCT-Bereich und flimmerfreier Beleuchtung suchst, macht die NEEWER MS150C auf dem Papier viel Sinn. Dazu kommen die zwei komfortablen Steuerwege (2,4G und App) plus die Möglichkeit, Lichtmodifikatoren über Bowens zu nutzen.
Nicht kaufen solltest du sie vor allem dann, wenn du unabhängig voneinander mehrere Lampen in einem Setup regeln willst, ohne dass sich Einstellungen durch Kanal-Gruppierung gegenseitig beeinflussen. In dem Fall wäre eine alternative Steuerlogik oder ein Setup mit stärkerer Trennung wichtiger.
Mini-FAQ
Häufige Fragen zur NEEWER MS150C



Welche Steuerung ist die beste für laufende Produktionen?
Wenn du während des Drehs schnell reagieren musst, helfen physische Bedienelemente am Gerät. Für feines Timing oder mehrere Leuchten ist die App oder das 2,4G-System praktischer.
Ist die Leuchte für Video-Workflows gedacht?
Ja, die Beschreibung zielt explizit auf Videonutzung: Dazu passen die flimmerarme Angabe (1/2000s) und die PWM-Dimmung.
Kann ich die Leuchte mobil betreiben?
Laut Beschreibung kannst du sie auch über V-Mount (16,8V) und D-Tap mit Strom versorgen. Dabei wird die Ausgangsleistung bei V-Mount auf 95 W gesenkt, außerdem können Batterien während des Betriebs nicht aufgeladen werden.
Was bringt Bowens-Mount in der Praxis?
Mit dem Bowens-Montageadapter kannst du Lichtmodifikatoren anbauen, um das Licht zu formen. Das ist besonders hilfreich, wenn du das gleiche Grundlicht für unterschiedliche Situationen brauchst (z. B. softere Ausleuchtung vs. gerichtetes Licht).
Lohnt sich der Funktionsumfang mit RGBWW und Effekten?
Das lohnt sich, wenn du Farben, Looks oder Voreinstellungen regelmäßig brauchst. Wenn du dagegen fast immer nur eine feste Farbtemperatur verwendest, kann es sich „zu viel“ anfühlen – dann wäre eine einfachere Lichtlösung oft entspannter.
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